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Ihre Webseite und mein neues Auto

2019 bekomme ich mein neues Auto. Vielleicht bekommen oder brauchen sie 2019 auch eine neue Webseite? Was hat nun das Eine mit dem Anderen zu tun? Einiges, wie wir in den kommenden Minuten feststellen werden. Eines habe ich in meinen letzten Jahren als Web-Designer und Entwickler aber immer wieder festgestellt: für eine Webseite werden in Unternehmen nicht selten Beträge ausgegeben mit denen man sich durchaus auch einen Mittelklassewagen hätte leisten können allerdings Informiert man sich beim Autokauf meistens sehr viel besser.

Der Zweck – sicher von A nach B

Was muss ein Auto können? Die erste Reaktion meiner Mutter, als ich ihr den Prospekt des Autohändlers gezeigt hatte, war die Frage: Wozu brauchst du so ein teures Ding?

Ein Auto muss dich doch nur sicher von A nach B bringen.

Und bei allen Überlegungen, die in einen Autokauf einfließen, egal, ob Sie wie ich als Single mit zwei Hunden in der Großstadt unterwegs sind, als Familienvater mit vier Kindern auf dem Land oder gar als Bauunternehmer ab und zu mit einem Sack Beton. Meine Mutter hat damit vollkommen recht. Der eigentliche Zweck eines Autos ist es, dass Sie sicher und zuverlässig an Ihr Ziel kommen.

Bei Ihrer Unternehmenshomepage ist das nicht viel anders. Der grundlegendste Zweck Ihrer Internetpräsenz ist es,

Besucher in Kunden zu verwandeln,

und dabei ist es völlig egal, ob Sie nun eine Dienstleistung anbieten, Produkte verkaufen oder Häuser bauen.

 

Kann Ihre Website das?

Wenn nicht, müssen Sie viel Zeit und Geld in andere Werbeaktivitäten investieren. Überlegen Sie einmal, wie viel Zeit Sie auf Netzwerkveranstaltungen verbringen müssen, um drei neue Kunden zu akquirieren, und was Sie mit dieser Zeit machen könnten, wenn diese drei Neukunden über ein Kontaktformular auf Ihrer Website zu Ihnen gekommen wären. Oder wie viel Sie Ihre letzte Schaltung in einer Zeitung gekostet hat? Ich bin durchaus der Meinung, dass gut platzierte Offline-Werbung ihre Berechtigung hat. Was wird aber in den meisten Fällen passieren, wenn jemand Ihre Schaltung sieht? Meistens wird dann der nächste Schritt sein, dass der Leser Ihr Unternehmen googelt. Wenn dann Ihre Website nicht so gemacht ist, dass diese Interessenten zu Ihren Kunden werden, hätten Sie wohl Ihr Geld besser in den nächsten Urlaub investiert.

Google Analytics – Wissen ist Macht!

Ob Ihr Auto seinen Zweck gut erfüllt, wissen Sie spätestens beim Blick auf die Laufleistung und Reparaturkosten am Jahresende in Ihrer Bilanz. Oder vielleicht führen Sie sogar ein Fahrtenbuch – im besten Fall ein elektronisches mittels GPS –, in dem Sie Steh- und Werkstattzeiten vermerken? Aber wie machen Sie das bei Ihrer Website? Die gute Nachricht zuerst: Das geht relativ schnell und einfach. Die nicht ganz so gute: Wir kommen nicht umhin, jetzt ein klein wenig technisch zu werden. Zuerst einmal brauchen wir ein Werkzeug, das uns die Daten für eine Auslieferung bereitstellt, unser Fahrtenbuch. Google Analytics ist hier unser Werkzeug, es ist schnell eingerichtet und stellt uns umfangreiche Daten und Analysefunktionen zur Verfügung.

Aber wie kommen wir nun an unsere Daten? Im Alltag haben Sie so wie ich wahrscheinlich andere Aufgaben und Themen, als einmal im Monat das Fahrtenbuch auszuwerten oder den Kilometerstand ablesen zu gehen. Hier werden Sie im besten Fall einen Mitarbeiter aus dem Controlling damit beauftragen, Ihnen diese Zahlen auf den Tisch zu legen, oder sich selber eine Erinnerung im Kalender eintragen. Analytics ist in dem Fall das vollautomatische GPS-Fahrtenbuch, und dazu noch kostenlos. Mit ein paar Klicks richten Sie sich einen Bericht ein, der automatisch jeden Monat in Ihrem Postfach landet.

 

Et voilà, in nur einer Minute haben Sie einen monatlichen Bericht, der Sie über Besucherzahlen auf dem Laufenden hält. Im Vergleich zum Auto wissen Sie jetzt, wie viele Kilometer es gelaufen ist – schon mal nicht schlecht, oder? Um aber konkret zu wissen, wie zuverlässig Ihre Website ihren Zweck erfüllt, brauchen wir mehr Informationen, die wir den Besucherzahlen gegenüberstellen können. Diese Daten können Sie teilweise aus anderen Bereichen beziehen – wie zum Beispiel die Anzahl an Mails, die aus Ihrem Kontaktformular eingegangen sind, oder wie viele Anmeldungen in Ihr Newslettersystem hereingekommen sind. Klingt nach einer Menge Arbeit, all diese Daten zusammenzutragen. Aber auch genau diese Daten können mit Google Analytics und ein par Zeilen Programmcode auf Ihrer Seite aufgezeichnet, in einem eigenen Bericht den Besucherzahlen gegenübergestellt und wie oben automatisch an Sie versendet werden.

Aber es kommt noch besser: Anhand Ihrer Erfahrung und vielleicht vorliegenden Zahlen wissen Sie, wie viel ein neuer Kontakt wert ist, wie viele Kontakte Sie brauchen, um einen neuen Kunden zu gewinnen, und wie viel Umsatz mit diesem Kunden zu generieren ist. Oder vereinfacht gesagt, wie viel ein neuer Kontakt für Sie wert ist. Genau diese Zahlen können in Google Analytics mit der Aufzeichnung von Ereignissen – z. B. eine Kontaktanfrage oder der Klick auf eine Telefonnummer – verknüpft werden. So lässt sich Monat für Monat feststellen, wie hoch der Rücklauf auf Ihre Investition in Marketingmaßnahmen ist.

 


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